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Startseite » Frühstück & Brunch

Selbst gemachte Apfel-Kürbis-Marmelade

Foto Schäfer
15. Oktober 2018 von Torsten Schäfer · 12 Kommentare
Marmeladengläser, ein Kürbis, zwei Äpfel und ein Töpfchen mit Apfel-Kürbis-Marmelade
Herbstliche Apfel-Kürbis-Marmelade

Meine Saison als Ackerheld nähert sich langsam dem Ende. Der Herbst hat allerdings nochmal für reiche Ernte gesorgt, denn die Hokkaido-Kürbisse sind reif und strahlen mit rot-oranger Pracht auf dem Feld. Rund ein Dutzend Kürbisse habe ich eingefahren - viel zu viele, um alle auf einmal zu essen. So durften sich nicht nur einige Freunde über einen Bio-Kürbis freuen, sondern die restlichen Früchte habe ich in einer köstlichen Apfel-Kürbis-Marmelade eingekocht. Ein wirklich einfaches wie leckeres Rezept für selbst gemachten Brotaufstrich!

Erntereife Kürbisse schnippeln, saftige Äpfel raspeln und den Gelierzucker dazu. Mit etwas Zitrone, Apfelsaft, Calvados und einer Zimtstange verfeinern. In wenigen Handgriffen ist eine köstliche Herbst-Marmelade mit frischen Zutaten fertig, die mit ihrem leuchtenden Orange auf dem Frühstücktisch einen wunderschönen Farbakzent setzt.

Ein wenig skeptisch war ich anfangs, ob eine selbst gemachte Apfel-Kürbis-Marmelade wirklich schmecken wird, weshalb ich leider nur 600 Gramm Kürbis eingekocht habe. Aber der Fruchtaufstrich hat nicht nur mich, sondern alle am Frühstückstisch umgehauen. Denn die Marmelade ist superfruchtig und nicht zu süß. Kürbis und Apfel harmonieren sehr gut miteinander. So sehr, dass die ersten Gläser innerhalb weniger Tage leergemacht wurden. On top ist sie auch noch gesund, so dass wir morgens schon mit viel Vitaminen in den Tag gestartet sind.

Die Marmelade gibt dir übrigens viel Raum zum Experimentieren: Die Apfelsorte wirkt sich natürlich auf den Geschmack der Apfel-Kürbis-Marmelade aus. Ich habe für die Konfitüre zwei Apfelsorten gemischt, die beide sehr aromatisch sind, sich aber in der Süße bzw. Säure unterscheiden. So habe ich zwei Drittel Fuji genommen, einen sehr süßen und knackigen Apfel mit wenig Säure aus regionalem Anbau, und ein Drittel Rosenäpfel - eine feinsaure, alte Apfelsorte, die ich durch Zufall bei den Norddeutschen Apfeltagen bei Hamburg entdeckt habe.

Mein Rezept ergibt etwa 6 Gläser Marmelade à 200 Milliliter. Die Marmelade schmeckt aber so gut, dass du auf jeden Fall die doppelte Menge einkochen solltest.

Marmeladengläser, ein Kürbis, zwei Äpfel und ein Töpfchen mit Apfel-Kürbis-Marmelade

Selbst gemachte Apfel-Kürbis-Marmelade

Leuchtend orange und feinfruchtig ist die selbst gemachte Apfel-Kürbis-Marmelade. Die perfekte Konfitüre für den Herbst. Als fruchtiger Brotaufstrich ebenso lecker wie als Begleiter zum Käse.
5 durch 3 Bewertungen
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Vorbereitung 10 Minuten Min.
Zubereitung 20 Minuten Min.
Arbeitszeit 30 Minuten Min.
Gericht Brotaufstrich, Brunch, Frühstück
Land & Region Deutsch, Österreichisch
Portionen 6 Gläser

Zutaten
  

  • 600 g Hokkaido-Kürbisse
  • 1 Zitrone
  • 50 ml Apfelsaft
  • 550 g Äpfel
  • 550 g Gelierzucker
  • 1 Zimtstange
  • Calvados

Zubereitung
 

  • Vorher: Die Marmeladengläser sterilisieren!
  • Die Hokkaido-Kürbisse schälen und in kleine Würfel schneiden. In einem Topf die Kürbisstücke mit etwa 50–70 ml Wasser für 10 Minuten–15 Minuten dünsten, bis sie weich sind. Dabei gelegentlich umrühren. In der Zwischenzeit die Zitrone auspressen.
  • Den Topf vom Herd nehmen. Den Apfelsaft zum Kürbis hinzugeben und das Fruchtfleisch glatt pürieren. Den Zitronensaft hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.
  • Die Äpfel schälen und mit einer Reibe grob in die Kürbismasse raspeln. Den geriebenen Apfel zwischendurch mit dem pürierten Kürbis vermengen. Zum Schluss noch den Gelierzucker sowie die Zimtstange unter die Apfel-Kürbis-Masse ziehen und alles gut miteinander verrühren.
  • Den Topf wieder auf den Herd geben, einen Schuss Calvados hinzugeben und die Fruchtmasse unter Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen. Für 4-7 Minuten kochen lassen, dabei stetig umrühren, bis die Masse eindickt. Für eine Gelierprobe 1 TL der heißen Marmelade auf einen Teller geben und diesen schräg halten. Bleibt sie fest, ist sie fertig.
  • Die Zimtstange aus dem Topf nehmen und die heiße Marmelade in die Konfitüre-Gläser füllen. Sofort den Deckel fest darauf schrauben und die Gläser auf den Kopf stellen. Nach 15-20 Minuten wieder umdrehen. Die Marmelade an einem dunklen, nicht zu warmen Ort lagern.
Rezept schon ausprobiert?Verrate mir, wie es dir geschmeckt hat!
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Kommentare

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    Bewerte das Rezept!




  1. Norbert meint

    19. November 2019 um 19:05 Uhr

    5 Sterne
    Marmelade besteht ausschließlich aus Citrusfrüchten (Orange, Zitronen … usw). Dieses Rezept nennt man Konfitüre.

    Antworten
    • Torsten meint

      19. November 2019 um 20:00 Uhr

      Lieber Norbert,
      das mit den Zitrusfrüchten stimmt – zumindest wenn man die EU-Verordnung als Maß aller Dinge nimmt. Da der Begriff Marmelade aber im allgemeinen Sprachgebrauch – gerade in Deutschland – auch für Fruchtaufstriche auf Basis anderer Früchte verwendet wird, kann man bei dem Rezept hier durchaus von einer Marmelade sprechen. :-)

      Liebe Grüße
      Torsten

      Antworten
      • Nadine meint

        1. Oktober 2022 um 22:35 Uhr

        Hallo Torsten,
        welchen Gelierzucker hast Du verwendet? 1:1 oder 2:1?
        Danke im Voraus!
        Nadine

        Antworten
        • Torsten meint

          3. Oktober 2022 um 18:22 Uhr

          Liebe Nadine,
          ich nehme für die Marmelade 2:1 Gelierzucker.

          Liebe Grüße
          Torsten

          Antworten
  2. Horst Röhrs meint

    21. Februar 2021 um 17:02 Uhr

    Das ist wirklich eine Supersache, schnell gemacht und“sau“lecker. Allerdings habe ich den Calvados nicht in die Massa gegeben und aufgekocht, denn dass überlebt der Alkohol ja nicht. Ich habe in das normal-große Marmeladenglas ca 2 cl. Schnappes eingefüllt, die Marmelade draufgegeben, mit einer Gabel umgerührt und dann schnell den Deckel drauf. So bleibt das gute Schnäpschen erhalten. Allerdings dann nichts für die Kleinen. Also, ausprobieren und genießen.

    Antworten
  3. Albina Wallner meint

    12. Oktober 2021 um 15:57 Uhr

    5 Sterne
    Habe sie gerade gekocht. Die schmeckt herrlich , super.Es ist zwar anstrengend den Kürbis zu zerschneiden und herzurichten,aber es lohnt sich..

    Antworten
    • Torsten meint

      12. Oktober 2021 um 16:11 Uhr

      Liebe Albina,
      lass sie dir schmecken! Ich muss die Marmelade auch kommende Woche wieder mal zubereiten, damit der Vorrat für den Winter gesichert ist. :-)

      Liebe Grüße
      Torsten

      Antworten
  4. Gisela meint

    8. Oktober 2023 um 10:30 Uhr

    5 Sterne
    Super 😋

    Antworten
  5. Ulrike Ritter meint

    8. August 2024 um 12:37 Uhr

    Super-Rezept! Einfach in der Zubereitung und äußerst schmackhaft – obwohl ich in Ermangelung von Calvados Obstbrand aus Äpfeln und Birnen verwendet habe.

    Antworten
  6. Britta meint

    6. November 2025 um 15:34 Uhr

    Das Rezept klingt sehr gut – werde ich jetzt ausprobieren. Was ich allerdings bemängele, ist (nicht nur hier, bei anderen Marmeladenrezepten auch): wie groß sind Deine Marmeladengläser – wieviel Mililiter oder Gramm Marmelade passen in Deine Gläser? „Ergibt 6 Gläser“ ist sehr aussagekräftig, mir sagt es nichts. Es gibt große Marmeladengläser (zB für 500g) oder mittlere, in die 250g hineinpassen und es gibt kleine Marmeladengläser, zB für eine Füllung mit 150g oder alles dazwischen.

    Antworten
    • Torsten meint

      16. November 2025 um 13:28 Uhr

      Liebe Britta,
      da hast du völlig recht. Ich verwende meist Marmeladen-Gläser mit einem Fassungsvermögen von 230 ml.

      Liebe Grüße
      Torsten

      Antworten

Trackbacks

  1. CASTLEMAKER Lifestyle-Blog - Der Herbst ist da mit Herbstplätzchen - Igelkekse und Kürbiskekse « CASTLEMAKER Lifestyle-Blog sagt:
    2. Oktober 2019 um 8:31 Uhr

    […] Kürbis-Apfel-Marmelade (Rezept z.B. hier bei Dishes Delicious) […]

    Antworten
Foto Schäfer

Was gibt es Schöneres als Essen und Reisen? Musik vielleicht, über die ich viele Jahre hauptberuflich als Journalist geschrieben habe. Noch immer wehen mir die neuesten Songs aus Pop und Rock um die Ohren. Vor allem, wenn ich in der Küche stehe und den Kochlöffel schwinge. Mein kulinarisches Herz habe ich ans Mittelmeer verloren, wo sich unbändige Lebenslust im Essen niederschlägt. So zieht es mich mehrmals im Jahr nach Italien, wo ich mich mit besten Zutaten in der Küche austobe.

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