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Startseite » Snacks & Fingerfood

Pastela moruna – andalusische Blätterteigpastete

Foto Schäfer
12. November 2016 von Torsten Schäfer · 1 Kommentar
Auf einem Holzbrettchen liegt eine andalusische Blätterteigpastete namens Pastela moruna. Sie ist in der Mitte durchgeschnitten und gibt den Blick frei auf eine Füllung aus Hühnchenfleisch, Mandeln und Rosinen.
Pastela moruna – herzhaft-süße Blätterteigpastete mit Huhn, Mandeln und Rosinen aus Andalusien

Andalusien. Einfach mal die Gedanken kreisen lassen. Saftige Orangen, viel Sonne, eine atemberaubende Küstenlandschaft und maurische Architektur tauchen vor dem inneren Auge auf. Der Geschmack von tiefroten Granatäpfeln, süßen Datteln und exotischen Gewürzen liegt auf der Zunge. Andalusien ist die wohl internationalste Region Spaniens – sowohl geschichtlich als auch kulinarisch. Ein Schmelztiegel über Jahrhunderte. Die Pastela moruna, eine Blätterteigpastete mit Huhn, Mandeln und Rosinen, erzählt davon.

Andalusien hat im Laufe der Jahrtausende viele Herrscher gesehen: Nach den Phöniziern, Römern und Westgoten kamen Anfang des 8. Jahrhundert die Mauren nach Südspanien und blieben bis zu Reconquista 1492. Ihre Spuren haben sie nicht nur in beeindruckender Architektur hinterlassen, sondern vor allem in den für Andalusien typischen Gerichten.

Die Pastela Moruna ist tief verwurzelt in der andalusischen Küche. Sie ist ein jahrhundertealtes Zeugnis der maurischen Herrschaft rund um Granada. Sie greift viele Zutaten aus der arabischen bzw. nordafrikanischen Küche auf. Vor allem die Kombination aus pikant gewürztem Fleisch und süßen Aromen von Rosinen, Zimt und Mandeln ist eigentlich typisch für die orientalische Küche.

Das Huhn für die Pastete zieht in einer würzigen Brühe, die mit Thymian, Piment und Paprika angemacht ist. Rosinen, Pinienkerne und Mandeln sorgen als Beigabe zur Füllung für ein unvergessliches herzhaft-süßes Geschmackserlebnis, das stark an die marokkanisches Essen erinnert.

Apropos Marokko: Dort wird ein Gericht namens Pastilla serviert, das ganz eng mit der Pastela moruna verwandt und wahrscheinlich ihr Vorbild ist. Sie ist dort ein traditionelles Hochzeitsessen. Sie wird anstelle von Hühnchen mit Taubenfleisch gefüllt und noch intensiver mit Safran, Koriander und Zimt gewürzt.

Auf einem Holzbrettchen liegt eine andalusische Blätterteigpastete namens Pastela moruna. Sie ist in der Mitte durchgeschnitten und gibt den Blick frei auf eine Füllung aus Hühnchenfleisch, Mandeln und Rosinen.

Pastela moruna – andalusische Blätterteigpastete

Der Geschmack von Andalusien: Pastela Moruna ist eine andalusische Blätterteigpastete mit einer herzhaft-süßen Füllung aus orientalisch gewürztem Hähnchenfleisch, Mandeln, Pinienkernen und Korinthen. Das Rezept ist von der Küche Marokkos beeinflusst.
5 durch 1 Bewertung
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Vorbereitung 10 Minuten Min.
Zubereitung 20 Minuten Min.
Im Backofen 40 Minuten Min.
Arbeitszeit 30 Minuten Min.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Andalusien, Spanisch
Portionen 2 Personen

Zutaten
  

  • 1 Zwiebel
  • 200 g Tomaten
  • ¼ l Hühnerbrühe
  • 1-2 Zweige Thymian
  • 200 g Hühnerbrustfilet
  • 1 EL Rosinen
  • 1 TL Piment gemahlen
  • ½ TL Paprikapulver scharf
  • 40 g Pinienkerne
  • 70 g Mandeln geschält
  • Olivenöl extra vergine
  • Salz
  • Pfeffer
  • 275-300 g Blätterteig
  • 1 Ei
  • Zimt alternativ: Puderzucker

Zubereitung
 

  • Die Zwiebel fein hacken, ebenso die Tomaten. Beides beiseite stellen.
  • In einem Topf die Hühnerbrühe erhitzen. Unterdessen die Thymianblättchen von den Zweigen zupfen. Wenn die Brühe kocht, die Hühnerbrust in den Topf geben. Die Thymianblättchen und Rosinen sowie Piment und Paprika hinzugeben. Gut umrühren und bei schwacher Hitze abdeckt für 15 Minuten Minuten ziehen lassen. Danach das Fleisch und die Rosinen aus der Brühe nehmen und abtropfen lassen.
  • In der Zwischenzeit die Mandeln grob hacken und zusammen mit den Pinienkernen in einer kleinen Pfanne (ohne Öl) anrösten, bis sie duften.
  • In einer kleinen Kasserolle in 1 EL Olivenöl zunächst die Zwiebeln kurz anschwitzen, dann die Tomaten hinzugeben und bei schwacher Hitze für etwa 7 Minuten schmoren.
  • Das Hähnchenfleisch fein hacken. Das Fleisch mit den Mandeln, Pinienkernen, Rosinen sowie dem Tomaten-Zwiebel-Sugo vermengen. Sollte die Masse zu trocken sein, 1–2 EL Brühe hinzufügen. Zum Schluss salzen und pfeffern.
  • Auf einer (bemehlten oder mit Backpapier abgedeckten) Arbeitsfläche den Blätterteig zu zwei Quadraten von ca. 25 x 25 cm ausrollen. Ein Quadrat auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Die vorbereitete Hühnermischung gleichmäßig auf dem Blätterteig verteilen, an den Rändern dabei jeweils einen 1 cm breiten Rand frei lassen.
  • Das Ei trennen und mit dem Eiweiß die Teigränder bestreichen und das zweite Blätterteigquadrat darüber legen. An den Rändern den Teig gut andrücken und den Deckel der Pastete mit einer Gabel mehrfach einstechen. Während die Pastete ein paar Minuten ruht, den Ofen auf 150 Grad vorheizen.
  • Zum Schluss das Eigelb mit 1 EL Wasser verquirlen und die Pastete damit bestreichen. Auf mittlerer Schiene ca. 35 Minuten–45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und – nach Wunsch – entweder sofort servieren oder mit Puderzucker, Zimt bzw. einer Puderzucker-Zimt-Mischung bestreuen.
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  1. Gerd meint

    6. Juli 2017 um 10:45 Uhr

    5 Sterne
    Super Rezept!

    Antworten
Foto Schäfer

Was gibt es Schöneres als Essen und Reisen? Musik vielleicht, über die ich viele Jahre hauptberuflich als Journalist geschrieben habe. Noch immer wehen mir die neuesten Songs aus Pop und Rock um die Ohren. Vor allem, wenn ich in der Küche stehe und den Kochlöffel schwinge. Mein kulinarisches Herz habe ich ans Mittelmeer verloren, wo sich unbändige Lebenslust im Essen niederschlägt. So zieht es mich mehrmals im Jahr nach Italien, wo ich mich mit besten Zutaten in der Küche austobe.

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