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Hähnchen mit Mandarinen, Fenchel und Ouzo

Foto Schäfer
11. November 2018 von Torsten Schäfer · 4 Kommentare
Eine Ofenform mit Hähnchenfleisch, Fenchel und Mandarine
Hähnchen mit Mandarine, Fenchel und Ouzo

Ich habe schon mit vielen Hobbyköchen darüber debattiert, ob es das perfekte Kochbuch gibt. Ganz nah an die Perfektion kommt auf jeden Fall Yotam Ottolenghis „Jerusalem", das mit einer enormen Bandbreite an Aromen und Gewürzen überzeugt. Es wird eigentlich nie langweilig, daraus etwas zu kochen. Im Winter macht sich besonders das Hähnchen mit Mandarinen, Fenchel und Ouzo gut auf dem Tisch.

Bei diesem Gericht kannst du die Aromen der Byzantiner, die dieses Gericht maßgeblich beeinflusst haben, förmlich nachspüren. Es sind vor allem Aromen, die die sephardischen Juden mit nach Israel brachten. Wenn sich der Anisgeschmack des Ouzo mit dem Duft des Fenchel vereint, musst du nur die Augen schließen und schon bist du in einer anderen Zeit und im fernen Byzanz.

Ottolenghi kocht sein Hähnchen mit Clementinen bzw. Mandarinen. Ich kenne das Gericht aus der israelischen Küche aber ebenfalls mit Zitrone statt Mandarinen. Wie bei vielen Rezepten aus Kochbüchern solltest du sie immer als Grundlage für eigene Varianten oder Experimente nehmen. Wobei ich sagen muss: das Hähnchen mit Mandarine, Fenchel und Ouzo ist nahezu perfekt! Trotzdem habe ich die Mengen und auch ein paar Zutaten nach und nach leicht verändert, die den Charakter des Gerichts allerdings nicht komplett ändern.

Eine Ofenform mit Hähnchenfleisch, Fenchel und Mandarine

Hähnchen mit Mandarinen, Fenchel und Ouzo

Aus der israelischen Küche stammt das Rezept für Hühnchen mit Mandarinen, Fenchel und Ouzo. Statt Mandarinen isst man es dort auch mit Zitronen, doch mein Rezept nimmt das Hähnchen-Rezept von Yotam Ottolenghi als Grundlage.
5 durch 3 Bewertungen
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Vorbereitung 10 Minuten Min.
Zubereitung 20 Minuten Min.
Im Backofen 45 Minuten Min.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Israelisch
Portionen 4

Zutaten
  

  • 4 Hähnchenkeulen alternativ: ein ganzes Hähnchen in 8 Teile zerlegt
  • 400 g Mandarinen Bio-Qualität
  • 2 Knollen Fenchel a 250 g
  • ½ Orange
  • ½ Zitrone
  • 100 ml Ouzo
  • Olivenöl extra vergine
  • 2 EL Honigsenf
  • 2 TL schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 Zweige Thymian
  • 3 EL Fenchelsamen
  • ¼ Bund glatte Petersilie

Zubereitung
 

  • Die Hähnchenkeulen waschen und trockentupfen. Die Mandarinen oben und unten köpfen, d.h. dort die Schale abschneiden, da an den Stellen sehr viele Bitterstoffe sitzen. Dann die Mandarinen mit der Schale in 5 mm breite Scheiben schneiden. Den Fenchel der Länge nach halbieren und die Hälften vierteln. Die Fenchelsamen im Mörser zerstoßen.
    Eine Schale mit geschnittenen Mandarinen und Fenchel
  • Für die Marinade eine halbe Orange und eine halbe Zitrone auspressen. Den Saft der beiden Früchte mit dem Ouzo, 4 EL Olivenöl, 2 EL Honigsenf, 2 TL Pfeffer und 3 TL Salz sowie 3 EL brauner Zucker verquirlen. Sollte der Geschmack stark bitter sein, noch ½ bis 1 EL Zucker hinzugeben und alles gut vermischen.
  • Die Hähnchenkeulen, den Fenchel und die Mandarinen miteinander in einer großen Schüssel vermischen, 1 EL Thymianblättchen und 3 EL zerstoßene Fenchelsamen darüber verteilen und mit der Marinade übergießen. Abgedeckt für ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
  • Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Die Hähnchenkeulen mit dem Fenchel, den Mandarinenscheiben und der Marinade in eine ofenfeste Form geben und ca. 40-45 Minuten garen, bis sie goldbraun sind. In der Zwischenzeit die Petersilie hacken.
    Eine ofenfeste Form gefüllt mit Hähnchenfleisch an Mandarine und Fenchel
  • Die Form aus dem Ofen nehmen. Die Sauce abschöpfen und bei hoher Flamme in einem Topf etwas einreduzieren. Anrichten, mit der Sauce übergießen und mit etwas Petersilie bestreuen.
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Kommentare

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  1. Dirk meint

    5. Oktober 2022 um 12:36 Uhr

    5 Sterne
    Warum werden Thymian und Fenchelsamen nicht gleich in die Marinade getan? Kommt am Ende doch auf’s Gleiche raus. Oder?
    Tolles Rezept!!!

    Antworten
    • Torsten meint

      21. Oktober 2022 um 11:28 Uhr

      Lieber Dirk,
      das könnte man theoretisch auch machen. Aber so lässt sich die Marinade vorher besser abschmecken.

      Liebe Grüße
      Torsten

      Antworten
    • Thomas S. meint

      12. Dezember 2024 um 22:56 Uhr

      5 Sterne
      Das Rezept ist ganz großes Kino und gehört in das perfekte Kochbuch! Ich habe das Rezept heute nachgestellt und lediglich in Ermangelung des Honigsenfs auf diesen verzichtet sowie statt der Zitrone Limettensaft und etwas Zesten davon verwendet. Das trübe Wetter und sonstiger Stress konnten mir nach dem Essen nichts mehr anhaben :-)

      Antworten
    • Thomas S. meint

      12. Dezember 2024 um 23:00 Uhr

      5 Sterne
      Dirk, natürlich macht es Sinn, Fenchel der Marinade beizumischen, da Du die Marinade ja auch über die Fenchel gießt.. Habe ich auch so gemacht. Bei mir haben die Hähnchenbruststreifen aber eine regelrechte Haube von Fenchel bekommen. Sah gut aus, war auch gut.

      Antworten
Foto Schäfer

Was gibt es Schöneres als Essen und Reisen? Musik vielleicht, über die ich viele Jahre hauptberuflich als Journalist geschrieben habe. Noch immer wehen mir die neuesten Songs aus Pop und Rock um die Ohren. Vor allem, wenn ich in der Küche stehe und den Kochlöffel schwinge. Mein kulinarisches Herz habe ich ans Mittelmeer verloren, wo sich unbändige Lebenslust im Essen niederschlägt. So zieht es mich mehrmals im Jahr nach Italien, wo ich mich mit besten Zutaten in der Küche austobe.

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