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Startseite » Gebäck

Weihnachtsbäcke­rei: Calzoncelli – Gebäck aus Apulien und der Basilikata

Foto Schäfer
2. Dezember 2021 von Torsten Schäfer · Kommentar verfassen
Calzoncelli-Kekse auf einem Backgitter
Calzoncelli – Weihnachtsgebäck aus Süditalien

Es macht immer wieder Spaß, neue Weihnachtsplätzchen auszuprobieren. In diesem Jahr habe ich tief in den Süden Italiens geschaut, wo man sehr leckere Biscotti namens Calzoncelli an den Weihnachtstagen backt. Es handelt sich dabei um halbmondförmige Teigtaschen, die mit einer Mischung aus Kastanien und Schokolade gefüllt sind. Mein Rezept stammt aus der Basilikata.

Die Calzoncelli sind ein traditionelles lukanisches Weihnachtsgebäck. Wegen ihrer Form nennt man die Kekse auch Weihnachts-Panzerotti. Angelehnt an die berühmten herzhaften Teigtaschen aus dem benachbarten Apulien. Auch dort sind die Calzoncelli keine Unbekannten – vor allem in den Provinzen Foggia und Bari isst man sie an Festtagen. Man backt bzw. frittiert sie dort allerdings viereckig geformt und nennt sie auch Engelskissen (cuscini d'angeli).

Für die Füllung gibt es viele Varianten. Im klassischen Rezept aus der Basilikata füllst du die Calzoncelli mit einer Masse aus Schokolade und Kastanien. Letztere stammen vor allem aus den lukanischen Hügeln rund um Vulture Melfese, wo wahnsinnig viele Kastanienbäume wachsen. Statt mit Kastanien kannst du die Schokolade für die Füllung alternativ auch mit Kichererbsen kombinieren.

Die Geschichte der Kekse reicht weit in die Vergangenheit. Man vermutet, dass die ersten Calzoncelli bereits im 10. Jahrhundert gebacken wurden und mit den Sarazenen in den Süden Italiens kamen. Über die Jahrhunderte hat sich das Gebäck schließlich zu einem beliebten Weihnachtsklassiker entwickelt.

Was mir aufgefallen ist: Nach ein paar Tagen härtet die Füllung der Calzoncelli zunehmend aus. Bereite lieber kleinere Mengen zu, damit du sie möglichst frisch genießen kannst. Aber wenn Naschkatzen in der Nähe sind, halten die süditalienischen Weihnachtskekse ohnehin nicht lange.

Calzoncelli-Kekse auf einem Backgitter

Calzoncelli - Weihnachtsgebäck aus der Basilikata

Calzoncelli sind ein traditionelles lukanisches Weihnachtsgebäck. Die halbmondförmigen Kekse werden mit einer Mischung aus Maronen und Schokolade gefüllt.
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Vorbereitung 10 Minuten Min.
Zubereitung 20 Minuten Min.
Ruhezeit 20 Minuten Min.
Gericht Gebäck
Land & Region Apulien, Basilikata, Italienisch, Süditalien
Portionen 20 Kekse

Zutaten
  

  • 500 g Mehl Typ 405 oder 00
  • 3 Eier
  • 50 ml Weißwein
  • 150 g Butterschmalz
  • 150 g Zucker
  • 300 g Maronen gegart
  • 250 g Zartbitter-Schokolade
  • Zimt

Zubereitung
 

  • Das Mehl auf eine saubere Arbeitsplatte geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Eier in die Mitte aufschlagen. Den Weißwein ebenfalls in die Mitte gießen. Butterschmalz in Flocken und den Zucker am Rand verteilen. Alles schnell zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig abdecken und 15-20 Minuten ruhen lassen.
  • Die gegarten Maronen feinhacken, die Schokolade raspeln. Beides miteinander vermengen und mit etwas Zimt abschmecken.
  • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Den Teig ca. 2-3 mm dick ausrollen und mit einem Calzoncelli-Ausstecher oder einer Form von 10-12 cm Durchmesser Kreise ausstechen. Jeweils etwas Füllung in die Mitte der Teigkreise setzen und die Kreise zu einem Halbmond zusammenklappen. Die Ränder mit einer Gabel vorsichtig so andrücken, dass die Kekse verschlossen sind.
  • Die Kekse auf das Backblech geben und im Backofen für 10 Minuten backen.
Rezept schon ausprobiert?Verrate mir, wie es dir geschmeckt hat!
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Foto Schäfer

Was gibt es Schöneres als Essen und Reisen? Musik vielleicht, über die ich viele Jahre hauptberuflich als Journalist geschrieben habe. Noch immer wehen mir die neuesten Songs aus Pop und Rock um die Ohren. Vor allem, wenn ich in der Küche stehe und den Kochlöffel schwinge. Mein kulinarisches Herz habe ich ans Mittelmeer verloren, wo sich unbändige Lebenslust im Essen niederschlägt. So zieht es mich mehrmals im Jahr nach Italien, wo ich mich mit besten Zutaten in der Küche austobe.

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