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Manti – Türkische Teigtaschen mit Knoblauch-Joghurt-Sauce

Foto Schäfer
6. April 2015 von Torsten Schäfer · Kommentar verfassen
Türkische Teigtaschen
Mantı – Türkische Teigtaschen

Viele der Rezepte, die ich dir bislang auf Dishes Delicious gezeigt habe, kamen aus Italien oder Spanien. Doch der Mittelmeerraum hat selbstverständlich noch viel mehr zu bieten. Gerade die Küche der Levante, also des Raums östlich von Italien, hält viele Leckereien parat. Deshalb möchte ich dir heute ein äußerst delikates, wenn auch etwas zeitaufwendiges Gericht aus der Türkei vorstellen. Es handelt sich dabei um das Rezept für Türkische Teigtaschen mit einer Hackfleischfüllung, Manti bzw. Mantı genannt. Sie erinnern an Ravioli, sind delikat mit Koriander und Kreuzkümmel gewürzt und werden mit einem frischem Knoblauch-Joghurt-Dip serviert. Ich könnte dir jetzt wortreich über diese Leckerei vorschwärmen. Aber ich empfehle nur: Koche die Türkischen Teigtaschen nach. Sie sind absolut köstlich!

Denkt man an den Orient, so schießen zwei Bilder in den Kopf. Eines davon schreckenerregend, das andere grenzenlos mystifiziert. Kriegsbilder prägen die aktuelle Wahrnehmung. Fundamentalisten und menschliches Elend. Im kulturellen Gedächtnis dagegen sieht es ganz anders aus. Hier dominiert immer noch der verklärte Orient aus vergangenen Zeiten, die romantische Vorstellung von 1001 Nacht: geheimnisvoll, prunkvoll und Abenteuer versprechend. Bevölkerte Basare an jeder Ecke, durch die der verführerische Duft von exotischen Gewürzen und exotischem Essen wie Manti weht und in denen die Straßenhändler wild gestikulierend um ihre Waren feilschen. Und über allem tönt der Gesang des Muezzin vom fernen Minarett.

Romantisierte Bilder orientalischer Küche

Im Grunde klammern wir uns innerlich immer noch an ein Bild, das von den Abenteurern der Kolonialzeit geprägt wurde. Es ist tief verankert in unserer Vorstellung des Morgenlandes und gerade die Tourismusbranche lebt von dem archaisch-mystifizierten Bild und der kulinarischen Sehnsucht. Gerade die Küche des Orients ist mit einem ganz besonderem Zauber belegt. Sie fasziniert und reizt den Gaumen durch die Vielzahl an exotischen Gewürzen und Aromen, die in der europäischen Küche nicht zum Einsatz kommen.

Natürlich sind auch hiesige Gaumen dank Globalisierung und Fusionküche zunehmend vertraut mit orientalischem Essen. Doch es ist es wie mit der Auswahl an Gerichten, die hierzulande beim typischen Italiener oder Griechen serviert wird: Auf den Tisch kommt der kleinste gemeinsame Nenner. Die große Bandbreite und der Abwechslungsreichtum der Landesküche bleibt auf der Strecke.

Woher die Manti genannten Teigtaschen kommen

So auch die Mantı! Die Teigtaschen findet man in deutsch-türkischen Restaurants nur selten, aber in der Türkei sind sie sehr beliebt! Ihre entfernten Verwandten in Italien sind am ehesten die Tortellini und Ravioli. Während der Blütezeit des Osmanischen Reichs haben die Türkischen Teigtaschen ihren Weg in viele andere Landesküchen gefunden. Vor allem in Russland und Kasachstan sind sie extrem beliebt. Dort werden sie aber anders als in der Türkei nicht in Salzwasser gekocht, sondern in Dampf gegart. Leckere Varianten, aber hier findest du ein leckeres Rezept für türkische Mantı, gefüllt mit Rinderhack, Kreuzkümmel und Koriander, dazu ein köstlicher Joghurt-Knoblauch-Dip und würzige Paprikabutter.

Türkische Teigtaschen

Manti: Türkische Teigtaschen mit Knoblauch-Joghurt-Dip

Türkische Manti sind kleine, mit orientalisch gewürztem Hackfleisch gefüllte Teigtaschen, die entfernt an Ravioli erinnern, aber tausendmal besser schmecken. Serviert werden sie mit einem Knoblauch-Joghurt-Dip und einer würzigen Paprikabutter.
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Vorbereitung 30 Minuten Min.
Zubereitung 20 Minuten Min.
Ruhezeit 30 Minuten Min.
Gericht Hauptgericht, Pasta
Land & Region Türkisch
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

Für den Dip

  • 500 g griechischer Joghurt
  • 3-4 Zehen Knoblauch
  • 2 Zweige Minze
  • Salz
  • Pfeffer

Für den Teig

  • 300 g Mehl Typ 405 oder 00
  • 1 Ei
  • 90-100 ml Wasser
  • Salz

Für die Füllung

  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Bund Koriander
  • 250 g Rinderhack alternativ: Lammhack
  • 1 TL Paprikapulver mild
  • 1-2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • Salz
  • Pfeffer

Für die Sauce

  • 100 g Butter
  • 1 TL Paprikapulver scharf

Zubereitung
 

  • Den Knoblauch schälen und die Zehen in den Joghurt pressen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, vermengen und zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen. Alternativ kann auch noch etwas frische Minze unter den Joghurt gemischt werden.
    Leichte Schärfe: Knoblauch-Joghurt-Dip
  • Das Mehl, Ei und 90–100 ml Wasser mit einer ordentlichen Prise Salz vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten ruhen lassen.
  • Die Zwiebel und den Koriander feinhacken und anschließend mit dem Hackfleisch vermengen. Dabei das milde Paprikapulver, den Kreuzkümmel sowie ein wenig Salz und Pfeffer untermischen.
  • Den Teig in 4-5 kleine Stücke teilen und diese jeweils 1-2 mm dick ausrollen. Quadrate von jeweils 4 cm Länge ausschneiden.
    Ausgerollter Teig
  • Auf jedes Quadrat eine kleine Kugel des gewürzten Hackfleischs geben und die Teigränder zur Mitte hin zusammenfügen. Darauf achten, dass die Seiten gut zusammenkleben, damit beim Kochen kein Wasser eindringt.
    Teigtaschen werden gefüllt
  • In einem großen Topf Wasser erhitzen, salzen und die Teigtaschen darin für 4-5 Minuten kochen lassen. Aufpassen, dass sie nicht am Boden haften bleiben.
  • Unterdessen die Butter bei niedriger Hitze in einer Kasserolle zerfließen lassen und das scharfe Paprikapulver darin schwenken. Es darf nicht zu heiß werden, da die Sauce sonst gerinnt.
  • Die Teigtaschen mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen, gut abtropfen lassen und mit der Paprikabutter beträufeln. Mit dem Knoblauch-Joghurt servieren.
    Türkische Teigtaschen
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Foto Schäfer

Was gibt es Schöneres als Essen und Reisen? Musik vielleicht, über die ich viele Jahre hauptberuflich als Journalist geschrieben habe. Noch immer wehen mir die neuesten Songs aus Pop und Rock um die Ohren. Vor allem, wenn ich in der Küche stehe und den Kochlöffel schwinge. Mein kulinarisches Herz habe ich ans Mittelmeer verloren, wo sich unbändige Lebenslust im Essen niederschlägt. So zieht es mich mehrmals im Jahr nach Italien, wo ich mich mit besten Zutaten in der Küche austobe.

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