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Dolci Italiani – Süße Verführung auf Italienisch – Rezension

Foto Schäfer
16. April 2016 von Torsten Schäfer · 4 Kommentare
Abbildung des Buchcovers von "Dolci Italiani"
„Dolci Italiani“ von Cettina Vicenzino

Wenn das Ave Maria sonntags in der Kirche verklingt, ist es in Italien Zeit für süße Sünden. In den Pasticcerien wird gekauft, was das Zeug hält: Kleine Törtchen, knackige Biscotti oder feine Pralinen. Die Italiener feiern die Feste, wie sie fallen und zu jedem gibt es immer ein leckeres dolce. Cettina Vicenzino spürt der süßen Tradition in ihrem Kochbuch „Dolci Italiani – Süße Verführungen auf Italienisch“ nach.

Es sind die traditionellen Süßspeisen und viele Klassiker, die die gebürtige Sizilianerin präsentiert. Die Qual der Wahl dürfte groß gewesen sein. Neben Weltstars wie Tiramisù, Panna Cotta, Cantucci oder Cannoli siciliani sowie besondere Festtags-Dolci wie den Panettone stellt sie pro Region jeweils zwei Rezepte vor. Die Auswahl ist eine schwierige Aufgabe angesichts der Vielfalt an Desserts und süßen Leckereien Italiens.

Ein Dessertglas mit Zabaione, von einem Löffel tropft Zabaione ins Glas. Um das Glas, das auf einer Decke steht, sind kleine Birnen verteilt.
Klassiker, neu interpretiert: Zabaione mit Weißweinbirnen (Foto: Cettina Vicenzino für Dolci Italiani/Edition Fackelträger)

Unter den vielen tollen Süßigkeiten wie Mont Blanc, Amaretti, Mandeltorrone oder die Baci di Perugia fehlen so zwangsläufig einige alte Bekannte: die knusprigen Sfogliatelle, der süß-aromatische Babà al rum, die Torta Caprese oder der Tartufo. Im Gegenzug stellt Cettina Vicenzino aber Rezepte vor, die nicht der breiten Masse der Italien-Reisenden bekannt sein dürften. Die aber in der jeweiligen Region eine wichtige Rolle spielen, darunter das Weihnachtsgebäck Cartellate aus Apulien oder die Feigensalami aus den Marken.

Zusätzlichen Schwung bekommt das Buch, indem Vicenzino altbekannte Rezepte wie Zabaione, die in jedem italienischen Kochbuch auftauchen, sanft modernisiert. Mit ‚Zabaione mit Weißweinbirnen‘ hat sie eine extrem leckere Abwandlung des Klassikers im Gepäck. Sie ist nicht nur schnell gemacht, sondern schmeckt fantastisch!

Faszinierend ist sicher der ‚Süße Auberginenauflauf mit Schokoladensauce‘. Er kommt zu Ferragosto in Kampanien auf den Tisch und ist das ungewöhnlichste Rezept in „Dolci Italiani“.

Zwei kleine Cassata-Törtchen mit Kirsche auf rosafarbenen Deckchen, angeordnet wie zwei Brüste.
Frivoler Anblick, aber blutige Geschichte: Le Minne di Sant’Agata (Foto: Cettina Vicenzino für Dolci Italiani/ Edition Fackelträger)

Die Zubereitungsschritte in den Rezepten sind detailliert und die Desserts lassen sich problemlos nachkochen. Garniert sind die Rezepte mit tollen Fotos, die sich nicht in der Food-Inszenierung verlieren, sondern immer das Essen als Star in den Vordergrund stellen.

Was „Dolci Italiani“ jedoch besonders macht, sind die vielen Legenden und Entstehungsgeschichten, die Cettina Vicenzino zu den einzelnen Süßspeisen erzählt. Sie beleben das Buch und bereichern die Rezepte um eine kulturhistorische Note. Teils verbergen sich hinter den Dolci zutiefst blutige Geschichten wie bei der ‚Minne di Sant’Agata‘. Oder sie sind an einen bestimmten Feiertag gebunden. Und ganz oft streiten sich die Italiener untereinander, wer den Nachtisch jeweils erfunden hat.

Für „Dolci Italiani“ gilt die alte Weisheit, dass weniger manchmal mehr ist: Mit ’nur‘ 50 Rezepten, aber viel Hintergrundwissen veröffentlicht Cettina Vicenzino ein gelungenes Kochbuch zur Dessertvielfalt Italiens. Dass man daraus gerne die ein oder andere süße Sünde nachkocht, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Cettina Vicenzino
„Dolci Italiani – Süße Verführungen auf Italienisch“
(Edition Fackelträger)
144 Seiten, ISBN 978-3-7716-4629-5, € 19,99

Hier geht es zu meinem Interview mit Cettina Vicenzino zu „Dolci Italiani“

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Kommentare

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  1. Alice Langhammer meint

    17. April 2016 um 18:03 Uhr

    Eine tolle Rezension! Und das Buch hört sich zauberhaft an, da versuche ich doch gerne mal mein Glück und schwupps hab ich mich zu Deinem Newsletter angemeldet :-)

    Liebe Grüße
    Alice

    Antworten
    • Torsten Schäfer meint

      17. April 2016 um 18:25 Uhr

      Danke dir!

      Antworten
  2. Karl-Heinz Schmink meint

    23. April 2016 um 12:32 Uhr

    Als leidenschaftlicher liebhaber süßer verführungen in der Kunst des Backens würde mich ein Exemplar des Buches zum Ausprobieren reizen.

    Antworten
  3. Barbara meint

    23. April 2016 um 16:28 Uhr

    Na, da versuche ich doch auch gleich mal glatt mein Glück. Auch wenn mein Kochbuchregal ziemlich gut ausgestattet ist, „süße“ Bücher kann man nie genug haben. Und ein richtig schönes italienisches Buch über Süßes fehlt bei mir irgendwie noch ;-)

    Liebe Grüße,
    Barbara

    Antworten
Foto Schäfer

Was gibt es Schöneres als Essen und Reisen? Musik vielleicht, über die ich viele Jahre hauptberuflich als Journalist geschrieben habe. Noch immer wehen mir die neuesten Songs aus Pop und Rock um die Ohren. Vor allem, wenn ich in der Küche stehe und den Kochlöffel schwinge. Mein kulinarisches Herz habe ich ans Mittelmeer verloren, wo sich unbändige Lebenslust im Essen niederschlägt. So zieht es mich mehrmals im Jahr nach Italien, wo ich mich mit besten Zutaten in der Küche austobe.

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