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Anicini – Anis-Biscotti aus Ligurien

Foto Schäfer
5. Dezember 2024 von Torsten Schäfer · Kommentar verfassen

Zu den berühmtesten Keksen aus Ligurien gehören die Anicini - köstliche Anis-Biscotti, die man nahezu ohne Butter backt. Das traditionelle Rezept holt die ligurische Nonna meist zu Weihnachten, Epifania oder Ostern hervor - entsprechend viele Bewohner der norditalienischen Region verbinden die Plätzchen und ihren unverwechselbaren Duft nach Anis mit nostalgischen Kindheitserinnerungen.

Drei mit Puderzucker bestreute Anicini-Kekse liegen auf einem Servierteller, im Hintergrund eine Kerze und weitere Kekse.
Anicini – Weihnachtskekse aus Ligurien

Um den Ursprung der Anicini wetteifern heute sowohl Ligurien als auch Sardinien. Woher die traditionellen Kekse auch stammen mögen, das Rezept für Anicini ist sehr alt und wird seit Generationen überliefert. In Ligurien, vor alle in der Hafenstadt Genua, gehören sie heute zum Gebäck, das du das ganze Jahr über in vielen Bäckereien kaufen kannst.

Der Name Anicini, manchmal auch Anexin geschrieben, verrät schon recht deutlich, wonach die köstlichen Kekse schmecken: Anis. Schon der betörende Duft beim Backen macht kleine wie große Krümmelmonster nervös. Genascht wird dann auch schon, sobald die länglichen Kekse aus dem Ofen kommen. Sie schmecken hervorragend zum Kaffee oder Tee und versüßen dir den Start in den Tag.

Das Rezept für Anicini ist ziemlich einfach. Der Teig ist in wenigen Minuten gemacht. Danach müssen die Kekse nur noch in den Ofen - einfacher geht es kaum. Eine Besonderheit des Rezepts für die ligurischen Plätzchen ist, dass man die Kekse ohne Butter backen kann Jedenfalls wenn man davon absieht, dass du die Backform mit etwas Butter einfetten musst. Damit die leicht mürben Kekse gut gelingen, verwendest du im Gegenzug viele Eigelbe.

Die Anicini sind übrigens ähnliche wie Cantuccini echte italienische biscotti, wie es die Herkunft für des italienischen Wortes für Kekse verrät. bis-cotti bedeutet nichts anderes als zweimal „gekocht" bzw. gebacken. Den Anicini-Teig backst du zunächst am Stück, dann schneidest du ihn in Streifen und gibst die Kekse ein zweites Mal in den Backofen.

Drei mit Puderzucker bestreute Anicini-Kekse liegen auf einem Servierteller, im Hintergrund eine Kerze und weitere Kekse.

Anicini - Anis-Biscotti aus Ligurien

Anicini sind leckere Kekse aus Ligurien, die man in Norditalien gerne zu Weihnachten, Epifania oder Ostern isst. Das Rezept ist supereinfach und stammt aus Genua.
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Zubereitung 10 Minuten Min.
Backzeit 50 Minuten Min.
Gericht Gebäck
Land & Region Italienisch, Ligurien
Portionen 28 Kekse

Zutaten
  

  • 5 Eigelb
  • 4 Eiweiß
  • 300 g Zucker
  • 50 ml Orangenblütenwasser
  • 1 TL Anissamen
  • 300 g Mehl
  • 1 EL Butter
  • Puderzucker

Zubereitung
 

  • Den Backofen auf 140 Grad vorheizen.
  • Die Eiweiße mit einem Rührbesen steif schlagen. Die Eigelbe zusammen mit dem Zucker, dem Orangenblütenwasser und den Anissamen mit dem Rührbesen gründlich vermengen. Anschließend die steifgeschlagenen Eiweiße unter die Eigelbmasse heben.
  • Das Mehl mit dem Rührbesen unter die Eier ziehen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Zwei lange Kastenformen mit Backpapier auslegen und den Teig hineingießen. Er sollte etwa 1-2 cm hoch sein. Unebenheiten im Teig glattstreichen. Dann die beiden Formen in den Ofen geben und dort für 25 Minuten backen.
  • Die Formen wieder aus dem Ofen nehmen, den vorgebackenen Teig vorsichtig aus den Formen heben und ein wenig abkühlen lassen - er wird dann etwas fester. In der Zwischenzeit die Temperatur im Backofen auf 200 Grad erhöhen.
  • Den Teig in Streifen schneiden. Ein Backblech mit der Buttereinfetten. Den Teig für die Kekse in daumendicke Streifen schneiden und diese auf das Backblech legen. Die so vorbereiteten Kekse im Ofen für weitere 25 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.
  • Die Kekse aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend die Anicini mit etwas Puderzucker bestäuben.
Rezept schon ausprobiert?Verrate mir, wie es dir geschmeckt hat!

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Foto Schäfer

Was gibt es Schöneres als Essen und Reisen? Musik vielleicht, über die ich viele Jahre hauptberuflich als Journalist geschrieben habe. Noch immer wehen mir die neuesten Songs aus Pop und Rock um die Ohren. Vor allem, wenn ich in der Küche stehe und den Kochlöffel schwinge. Mein kulinarisches Herz habe ich ans Mittelmeer verloren, wo sich unbändige Lebenslust im Essen niederschlägt. So zieht es mich mehrmals im Jahr nach Italien, wo ich mich mit besten Zutaten in der Küche austobe.

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