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Kochbuch-Geschenktipps zu Weihnachten

Foto Schäfer
3. Dezember 2019 von Torsten Schäfer · Kommentar verfassen
Coverabbildung von "Andalusien. Das Kochbuch"
José Pizarro „Andalusien. Das Kochbuch“

Alle Jahre wieder: Ab Ende November gerät die Welt dank Black Fridays und Cyber Mondays in den Shopping-Taumel. In all den Rabattschlachten, die um die Schnäppchenjäger toben, wirken Bücher dank Buchpreisbindung wie ein Fels in der Brandung. Wer Bücher kauft und verschenkt, muss sich nicht beeilen. Selbst zwei Tage vor Weihnachten bleibt der Preis stabil. Und mit meinen Kochbuch-Geschenktipps zu Weihnachten machst du nie etwas falsch! Ich habe in den letzten Wochen einige Kochbücher getestet, die in diesem Herbst erschienen sind, und es sind einige sehr schöne Titel darunter. Drei von ihnen führen rund ums westliche Mittelmeer und ich kann sie als Weihnachtsgeschenk für Genussmenschen empfehlen.

Andalusien – das Kochbuch

Andalusien ist eine der beliebtesten spanischen Reiseregion der Deutschen, doch was Kochbücher angelangt, ist Südspanien auf dem Markt kaum bis gar nicht vertreten. Was vielleicht daran liegt, dass die spanischen Regionalküchen meist aus der übergeordneten Perspektive betrachtet werden. Regionale Rezepte werden allenfalls in Tapas-Bücher gequetscht. Seit ein paar Jahren tut sich hier allerdings etwas. Mit „Baskisch" oder „Barcelona - die Kultrezepte" gibt es einige spezialisiertere Kochbücher. Mit „Andalusien. Das Kochbuch" von José Pizarro kommen endlich wieder Rezepte auf den Tisch aus einer der faszinierendsten Regionalküchen Spaniens, in der sich die europäische mit maurischer Küche verbindet.

Ein Stück Brathähnchen auf einem Teller mit Aprikosenreis
Brathähnchen mit Orange, Kreuzkümmel und Aprikosenreis (Foto: Emma Lee / DK Verlag)

Der britische Koch mit spanischen Wurzeln teilt sein Kochbuch erfrischend unkonventionell in Fleisch, Fisch, Gemüse und Desserts ein, was in der südspanischen Esstradition durchaus Sinn macht. Erfreulicherweise blickt Pizarro nicht nur auf Klassiker, die in jedem Kochbuch zu finden sind. Sieht man einmal von Churros und Huevos a la flamenca oder Empanadas ab.

Stattdessen gibt es viele ungewöhnliche, aber nicht minder typische Rezepte aus Andalusien zum Nachkochen. Manchmal etwas modernisiert, aber oft mit den Zutaten der Region gekocht. Gerichte wie Venusmuscheln mit Chorizo, Albóndigas aus Klippfisch oder die unkonventionellen Auberginen mit Kastanienhonig lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Bei anderen Rezepten wie dem Brathähnchen und Aprikosenreis mit Orange und Kreuzkümmel grüßen die maurischen Einflüsse aus der Zutatenliste. Etwas schade ist, dass nicht alle Gerichte mit spanischen Namen versehen sind. Das macht es für in der spanischen Küche weniger bewanderten Andalusien-Reisenden etwas schwer, die Gerichte vor Ort wiederzufinden. Alles in allem gibt ist „Andalusien. Das Kochbuch" für alle empfohlen, die in die Küche Südspaniens reinschnuppern möchten.

Josè Pizarro
„Andalusien. Das Kochbuch"
(Dorling Kindersley)
ISBN 978-3-8310-3842-8, 254 Seiten, € 24,95

Paris. Je t’aime

Coverabbildung von "Paris, je t'aime"
Svenja Mattner-Shahi und Britta Welzer: „Paris, je t’aime“, das Frankreich-Kochbuch

Französische Küche habe ich auf meinem Blog und in meiner Küche bislang sträflich vernachlässigt. Vielleicht liegt es daran, dass die französische Küche für mich oft mit zwei Klischees verbunden ist – viel Chichi und Mini-Portionen der Nouvelle Cuisine. Trotzdem und gerade deswegen habe ich mir das Frankreich-Kochbuch „Paris, je t'aime" der beiden Food-Bloggerinnen und Geschwister Svenja Mattner Shahi und Britta Welzer zur Ansicht bestellt. Es war jedenfalls kein Fehler!

Das Frankreich-Kochbuch führt in mehreren Kapiteln vom Frühstück, über die Bistroküche und den süßen Nachmittagssnack bis zum Abendessen durch den kulinarischen Tag. Die Rezepte und Gerichte huldigen nicht der abgehobenen französischen Sterneküche, sondern bodenständigeren Gerichten wie Coq au vin oder Flan parisien. Schön ist, dass die beiden Schwestern nicht nur einen Blick auf traditionelle französische Gerichte werfen, sondern auch den gesellschaftlichen Wandel kulinarisch abbilden. So finden auch einige nordafrikanische Gerichte wie Chorba, eine Tomatensuppe mit Lamm, ihren Platz im Buch.

Vier Zwiebelsuppen in kleinen Töpfchen
Ein Klassiker: Zwiebelsuppe (Foto: EMF / Klara & Ida)

Manche Gerichte wie der Baba au rhum finden sich natürlich auch in anderen Länderküchen. Ein schönes Beispiel dafür, wie im Laufe der Geschichte unterschiedliche Herrscher in den Küchen ihre Spuren hinterlassen haben. Alles in allem ist „Paris, je t'aime" ein leckerer Querschnitt durch die französische Küche. Sehr schön fotografiert und mit Rezepten, die niemanden überfordern sollten.

Svenja Mattner-Shani / Britta Welzer
„Paris, je t'aime - das Frankreich-Kochbuch"
(Edition Michael Fischer)
ISBN 978-3-96093-455-4, 320 Seiten, € 36

Italia, Amore Mio

Buchcover von "Italia, amore mio"
Katie Parla „Italia, amore mio“

Katie Parla, Amerikanerin und Wahl-Römerin führt in ihrem neuesten Kochbuch in den Süden Italiens. Schon wieder ein Amalfi-Kochbuch, dem beliebtesten süditalienischen Hotspot der Amis? Weit gefehlt! Katie Parla führt in „Italia, Amore mio. Traditionelle Rezepte aus Italiens Süden“ durch den ganzen Süden, auch durch die Rezepte weniger bekannter Regionen wie Molise oder die Basilicata. Klassisch Italienisch aufgebaut von Antipasti über Pasta zu Fleisch- und Fischgereichten und den Dolci, gewürzt mit Kapiteln zu Suppen, Broten und Getränken, stellt Parla über 80 Rezepte aus dem Mezzogiorno vor. Vieles davon authentisch und regional wie der Brotauflauf 'U Pan' Cuott' aus der Basilikata. Manches ein wenig modernisiert wie der erfrischende Zitronen-Minze-Salat, der aber nur mit richtig guten süditalienischen Zitronen richtig gut schmeckt.

Ein Teller mit gefüllten Miesmuscheln
Cozze ripiene: Gefüllte Miesmuscheln (Foto: Ed Anderson / Christian Verlag)

Neben den vielen Rezepten, in denen Parlas Liebe zu Italien deutlich spürbar ist, liefert „Italia, Amore mio" allerlei Hintergrundwissen. Und das nicht nur zu Produkten oder der italienischen Kultur. Auch Kochtechniken, gerade bei der Zubereitung von süditalienischen Nudelsorten wie Orecchiette, Cicatielli oder Filjie, kommen im Kochbuch nicht zu kurz. Das alles ist garniert mit wunderschönen Bildern aus dem gesamten Süden von Apulien bis Kampanien, die Lust aufs Verreisen machen. Trotzdem ist „Italia, Amore mio" kein Coffee-Table-Buch, sondern die Rezepte lassen sich einfach und gut strukturiert nachkochen. Mit seinen 85 Rezepten ist das Kochbuch natürlich kein Standardwerk zur süditalienischen Küche. Diese ist deutlich umfangreicher, weshalb auch viele leckere Klassiker in Parlas Buch fehlen. Doch wer einmal auf den Geschmack der bodenständigen Küche Süditaliens kommen will, erhält mit „Italia, Amore mio" einen guten ersten Einblick.

Katie Parla
„Italia, Amore mio. Traditionelle Rezepte aus Italiens Süden"
(Christian Verlag)
ISBN 978-3-95961-366-8, 256 Seiten, € 29,99

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Foto Schäfer

Was gibt es Schöneres als Essen und Reisen? Musik vielleicht, über die ich viele Jahre hauptberuflich als Journalist geschrieben habe. Noch immer wehen mir die neuesten Songs aus Pop und Rock um die Ohren. Vor allem, wenn ich in der Küche stehe und den Kochlöffel schwinge. Mein kulinarisches Herz habe ich ans Mittelmeer verloren, wo sich unbändige Lebenslust im Essen niederschlägt. So zieht es mich mehrmals im Jahr nach Italien, wo ich mich mit besten Zutaten in der Küche austobe.

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