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Rezension: Mallorca – das Kochbuch

Foto Schäfer
22. Januar 2021 von Torsten Schäfer · Kommentar verfassen
Coverabbildung von Mallorca - das Kochbuch

Verreisen ist in Covid19-Zeiten kein leichtes Unterfangen. Mallorca, eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen, scheint derzeit unerreichbar. Fast zur rechten Zeit kommt mit „Mallorca - das Kochbuch" ein Stückchen Fernweh, das dazu geeignet ist, die Sehnsucht nach den Balearen ein wenig zu stillen. Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber mit vielen Rezepten und Impressionen jenseits vom Ballermann-Massentourismus. So kommt zumindest ein klein wenig Urlaubsfeeling am heimischen Esstisch auf.

Caroline Fabian ist die richtige Person für alle faulen Leute. Die 41-jährige Köchin und Autorin des Mallorca-Kochbuchs hat 2008 einen Private Cooking-Service gegründet und kocht sich seitdem auf der Insel durch die Küchen reicher Finca-Besitzer. Wer „Mallorca - das Kochbuch" in den Händen hält, muss jedoch selbst aktiv werden. Das ist mit den vielen Rezepten aus der mallorquinischen Küche auch kein Problem, die hier ganz klassisch in Vorspeisen, Tapas, Suppen, Hauptgerichte und Desserts aufgeteilt sind.

Ein Teller mit drei Rotbarbenfilets und Gemüse in Escabeche-Sauce
Rotbarbe und Gemüse in Escabeche (Foto: Ingolf Hatz & Julia Hildebrand)

Nicht alle Gerichte im Kochbuch haben ihre Wurzeln auf Mallorca. Caroline Fabian gönnt sich die Freiheit, auch eigene Kreationen zu zeigen oder pan-spanische Evergreens wie Tortilla und Gazpacho in ihre Rezeptsammlung aufzunehmen. Doch in der Wahl der Zutaten und Aromen zeigen sich freier gedachte Gerichte wie Rotbarbe und Gemüse in Escabeche oder ihre mediterrane Gemüsesuppe mit Mahón-Käse fest mit der kulinarischen Tradition der Balearen verbunden.

Klassiker aus der Küche Mallorcas

Daneben stehen viele Klassiker der Inselküche wie Frit Mallorqui, traditionell mit Lammfleisch, Kartoffeln und Fenchel gemacht und hier mit Artischocken ergänzt. Oder Coca de Trempó, eine Art mallorquinische Pizza mit Paprika, Tomate und Zwiebel, die gerne zum Aperitif gegessen wird. Viel Mallorca-Flair kommt vor allem mit jenen Gerichten auf, die auf zwei wichtige Zutaten der Inselküche setzen: Pinienkerne und Rosinen. Vor allem in Fischgerichten spielt diese Kombination ihre Stärken aus.

Drei Schüsselchen mit unterschiedlichen Frito-Zubereitungen
Drei unterschiedliche Frito-Varianten: Frit de Matances, Frit de Pop und Frit Mallorqui (Foto: Ingolf Hatz & Julia Hildebrand)

Ein weiterer Klassiker im Mallorca-Kochbuch – mit exzessiver Zutatenliste, aber ganz viel Aroma – ist der Arròs Brut („Schmutziger Reis"). Der Reiseintopf wird normalerweise in einem Tontopf mit Fleisch, Wurst, Gemüse, Kräutern und Pilzen zubereitet und ist geschmacklich wirklich üppig. Mich persönlich stört nur die Paprika darin, aber das ist reine Geschmackssache.

Ein Teller und Topf mit Arros Brut, dem mallorquinischen schmutzigem Reis.
Arròs brut – schmutziger Reis (Foto: Ingolf Hatz & Jana Hildebrand)

Fazit

Die Rezepte sind allesamt gut nachkochbar und nicht allzu kompliziert. Bei einigen Zutaten, vor allem bei manch einem Fischrezept, ist die Beschaffung nicht ganz einfach. Lauwarm marinierten Pàmpol wird man jenseits von Mallorca kaum nachkochen können – der Fisch ist in nördlicheren Gefilden nicht zu bekommen. Stattdessen bietet Caroline Fabian mit normalen Makrelen eine günstige Alternative.

Ergänzt wird das Buch nicht nur mit vielen schönen Bildern von der Insel, sondern auch mit Kurzportraits über kulinarische und bäuerliche Traditionen wie den Feigen- und Olivenanbau, Brotbackkunst oder Sobrassada-Herstellung. Sie lockern das Kochbuch stimmungsvoll auf und sorgen für Lokalkolorit. Damit man beim Nachkochen am heimischen Herd in Erinnerungen schwelgen oder der Reisesehnsucht frönen kann.

Caroline Fabian, Ingolf Hatz und Julia Hildebrand
„Mallorca - das Kochbuch: Rezepte, Produzenten, Geschichten"
(Dorling Kindersley)
ISBN 978-3-8310-3985-2, 240 Seiten, 28 €

Alle Fotos in diesem Beitrag © DK Verlag/Julia Hildebrand & Ingolf Hatz

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Foto Schäfer

Was gibt es Schöneres als Essen und Reisen? Musik vielleicht, über die ich viele Jahre hauptberuflich als Journalist geschrieben habe. Noch immer wehen mir die neuesten Songs aus Pop und Rock um die Ohren. Vor allem, wenn ich in der Küche stehe und den Kochlöffel schwinge. Mein kulinarisches Herz habe ich ans Mittelmeer verloren, wo sich unbändige Lebenslust im Essen niederschlägt. So zieht es mich mehrmals im Jahr nach Italien, wo ich mich mit besten Zutaten in der Küche austobe.

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