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Startseite » Vorspeisen

Klassiker: Frische Feigen mit Parmaschinken

Foto Schäfer
19. November 2014 von Torsten Schäfer · Kommentar verfassen
Feigen mit Parmaschinken
Frische Feigen mit Parmaschinken

In den nächsten Tagen stelle ich dir ein paar tolle Rezepte auf Feigenbasis vor. Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch. Den Anfang macht eines der beliebtesten Antipasti Italiens: Frische Feigen mit Parmaschinken. Doch wer essen will, muss nicht nur kochen. Auch ein wenig Wissen über das, was auf dem Teller liegt, kann nicht schaden. Auf die Feige, fertig, los!

Der Feigenbaum verwöhnt uns nicht nur vom Sommer bis in den Spätherbst mit seinen süßen Früchten. Er ist quasi so alt wie die menschliche Kultur und hat sie entschieden geprägt. Vor Jahrtausenden wurde er erstmals als Kulturpflanze genutzt. So ist der Feigenbaum auch die erste Pflanze, die namentlich in der Bibel erwähnt wird. Sie soll im Garten Eden geblüht haben. Nachdem Adam und Eva im Garten Eden vom ‚Baum der Erkenntnis‘ gemopst haben und es nicht mehr ganz so dufte fanden, splitterfasernackt durchs Paradies zu hüpfen, schnappten sie sich dort der Legende nach ein paar Feigenblätter, um sich zu verhüllen.

Die Geschichte der Feigen

Schon die Assyrer bauten 3000 vor Christus Feigen an. Von Vorderasien aus trat der Baum danach seinen Siegeszug an. Heute trägt er seine Früchte fast rund um das Mittelmeer. Die alten Griechen und Römer schrieben den süßlichen Früchten aphrodisierende Kräfte zu. Wen wundert’s? Allein der Anblick der Früchte mit dem kräftigen Farbenspiel des rötlichen Fruchtfleischs strahlt jene pure Sinnlichkeit aus, die man der Feige nachsagt.

Die Feige im Mittelalter: ein sündiges Symbol

Im Mittelalter wurde die Feige zunehmend zum Symbol für Sexualität. „Mit der Feige hausieren gehen“ galt als metaphernreiche Umschreibung für Prostitution. Die sexualfeindliche Kirche verpönte zunehmend die Frucht und so war sie lange sündiges Früchtchen bekannt. Und das, obwohl das Feigenblatt der Inbegriff der Keuschheit war. Der Feigenwahn ging schließlich soweit, dass man ab dem späten 16. Jahrhundert alte Statuen der Antike nachträglich mit Feigenblättern züchtig verhüllte. Eine Unsitte, die im 18. Jahrhundert ihren Höhepunkt erreichte.

Kulturell gesehen handelt es sich also bei unserem Feigen-Menü, das ich mit „Feigen mit Parmaschinken“ eröffne, um ein extrem erotisches Essen. Ein verführerisches Menü ist es aber in jedem Fall, bei dem ich schon jetzt Guten Appetit wünsche!

Das Rezept für die Vorspeise „Feigen mit Parmaschinken“ ist extrem schnell zubereitet. Feigen waschen, vierteln, hauchdünnen (!) Parmaschinken dazwischenlegen und schon kann das Schlemmen beginnen.

Feigen mit Parmaschinken

Frische Feigen mit Parmaschinken

So einfach, so lecker: Ein paar reife Feigen und hauchdünner Parmaschinken machen dieses sommerliche Antipasto zu einem Genuss. Ein Klassiker der italienischen Küche.
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Vorbereitung 5 Minuten Min.
Zubereitung 2 Minuten Min.
Gericht Vorspeisen & Antipasti
Land & Region Italienisch
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

  • 8 reife Feigen
  • 100 g Parmaschinken

Zubereitung
 

  • Die Feigen waschen, den Stiel entfernen und die Früchte vierteln.
  • Den Parmaschinken in Streifen über die Feigen legen.
Rezept schon ausprobiert?Verrate mir, wie es dir geschmeckt hat!
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Für dich ausgesucht:

  • Ein großer Teller mit Pfirsich-Carpaccio mit Schinken und Burrata, garniert mit Rucola und gehackten Pistazien. Daneben eine kleine Schüssel mit geschnittenem Brot.
    Pfirsich-Carpaccio mit Schinken, Burrata und Zitronen-Vanille-Dressing
  • Ein Backblech mit zwölf Crostini mit einem Belag aus Salsiccia und Robiola-Käse.
    Crostini mit Salsiccia und Robiola
  • Zwölf kleine Dreicke aus in Sesam paniertem Feta in einer Ofenform. Der Käse is garniert mit Zitronen in einem Honigsirup.
    Feta in Sesamkruste mit Zitrone, Honigsirup und schwarzer Limette
  • Fünf gefüllte Zucchiniblüten von einer knusprigen Pistazienpanade ummantelt auf einem Teller. Daneben ein kleiner Tomatensalat.
    Gefüllte Zucchiniblüten mit Salsiccia und Mozzarella in Pistazienkruste

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Foto Schäfer

Was gibt es Schöneres als Essen und Reisen? Musik vielleicht, über die ich viele Jahre hauptberuflich als Journalist geschrieben habe. Noch immer wehen mir die neuesten Songs aus Pop und Rock um die Ohren. Vor allem, wenn ich in der Küche stehe und den Kochlöffel schwinge. Mein kulinarisches Herz habe ich ans Mittelmeer verloren, wo sich unbändige Lebenslust im Essen niederschlägt. So zieht es mich mehrmals im Jahr nach Italien, wo ich mich mit besten Zutaten in der Küche austobe.

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