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Kochbuch-Rezension: Ottolenghi Test Kitchen – Extra Good Things

Foto Schäfer
9. Dezember 2022 von Torsten Schäfer · Kommentar verfassen
Buchabbildung Ottolenghi Test Kitchen: Extra Good Things.

Es ist Herbst und die gute Tradition will es, dass es neues Küchenfutter von Yotam Ottolenghi gibt, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden. Was soll man bei Wind und Wetter auch anderes machen, als zuhause in der Küche neue Rezepte auszuprobieren? Mit „Ottolenghi Test Kitchen: Extra Good Things" setzt der britische Koch die OTK-Reihe fort, die er 2021 mit seinem Team zu Corona-Zeiten begonnen hat.

War der erste Band „Shelf Love" noch ein Lockdown-Kochbuch, das zur Resteverwertung aus der Speisekammer aufrief, geht es im zweiten Band darum, wie ein gutes Essen großartig wird. Es sind kulinarische Kniffe in Form von Toppings, Saucen, Pesto, Salsa oder knusprige Textur-Upgrades mit typischen Ottolenghi-Zutaten, die das Buch vorstellt. Klingt im ersten Moment eher langweilig und wäre es vermutlich auch, wenn nicht das Ottolenghi-Team seine Finger im Spiel hätte. Genauer gesagt Noor Murad, die Leiterin der Testküche an der Londoner Holloway Road.

Ein großer und ein kleiner Teller mit Kurkuma-Spiegeleiern mit Tamarindendressing.
Kurkuma-Spiegeleier mit Tamarindendressing (Foto: DK Verlag/Elena Heatherwick)

Gerichte ottolenghisieren

Natürlich ist „Extra Good Things" keine simple Sammlung von Saucen-Rezepten und zusätzlichen Zutaten zum Würzen fader Gerichte. Stattdessen betrachtet das Buch aus gleich mehreren Perspektiven, wie sich Gerichte „ottolenghisieren" lassen. Sämtliche Extras, Saucen und Toppings sind grundsätzlich in ein übergeordnetes Rezept eingebettet. Die Gerichte sind dabei das Fundament an Aromen, dem das jeweilige Pesto, Dressing, Pickle oder andere Toppings den finalen Schliff verleiht. Das bedeutet natürlich eine Rutsche zusätzliche Zutaten. Aber genau das ist es, was die Küche Ottolenghis ausmacht.

Ein Servierteller mit knusprig gebratener, aufgeschnittener Hähnchenbrust in Karamell-Clementinen-Dressing.
Karamell-Clementinen-Dressing gibt knusprigem Hähnchen einen Extra-Kick (Foto: DK Verlag/Elena Heatherwick)

Die „Extra Good Things" wiederum sind als Beigabe in die Rezepte integriert. Das hat den Vorteil, dass man kulinarische Tuning-Elemente wie „Karamell-Clementinen-Dressing", „Feigen-Pistazien-Salsa" oder „Bananenketchup" erstmal in einem ‚richtigen' Ottolenghi-Gericht ausprobieren kann. Zusätzlich gibt es in jedem Rezept einen Hinweis, wie lange sich der Aromakick im Kühlschrank aufbewahren lässt und wozu er ebenfalls passt. So kann man sich langsam von einem ungewöhnlichen Ursprungsgericht wie „Kurkuma-Spiegeleier mit Tamarindendressing" in neue Geschmackswelten vortasten.

Eine mit Sauce verzierte Baiserroulade auf einem Servierteller.
Baiserroulade mit Honigäpfeln (Foto: DK Verlag/Elena Heatherwick)

Wer lieber direkt mit den Extras experimentieren möchte, findet gleich zu Beginn des Buchs eine Liste an einfachen Grundlagen. Diese lassen sich perfekt mit den Verfeinerungen kombinieren und bieten viel kulinarischen Spielraum. Darunter sind Ofenkartoffeln, Pasta oder Reis, geröstetes Brot oder Gemüse und Brathähnchen. Auf diese Weise bietet „Ottolenghi Test Kitchen" gleich mehrere Wege, um Schwung in die Küche zu bekommen. Da stört dann auch kaum, dass das Cover des zweiten Bandes wieder hässlich wie die Nacht ist. Aber wie bei Menschen so gilt auch bei Kochbüchern: die inneren Werte zählen.

Noor Murad & Yotam Ottolenghi
„OTK: Extra Good Things"
(Dorling Kindersley)
ISBN 978-3-8310-4596-9, 256 Seiten, 24,95 €

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Was gibt es Schöneres als Essen und Reisen? Musik vielleicht, über die ich viele Jahre hauptberuflich als Journalist geschrieben habe. Noch immer wehen mir die neuesten Songs aus Pop und Rock um die Ohren. Vor allem, wenn ich in der Küche stehe und den Kochlöffel schwinge. Mein kulinarisches Herz habe ich ans Mittelmeer verloren, wo sich unbändige Lebenslust im Essen niederschlägt. So zieht es mich mehrmals im Jahr nach Italien, wo ich mich mit besten Zutaten in der Küche austobe.

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