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Kochbuch: Lissabon – Rezepte aus dem Herzen Portugals

Foto Schäfer
8. Februar 2018 von Torsten Schäfer · Kommentar verfassen
Das Buchcover von „Lissabon
„Lissabon" von Rebecca Seal

Als Lieblingsstadt für Hipster ist Lissabon in den letzten Jahren ins Gespräch gekommen: Lange Partynächte, mediterranes Klima, das Meer vor der Haustür. Die portugiesische Stadt ist für viele das Trend-Reiseziel. Die gute Küche mit vielen Fischgerichten, aber auch vegetarischen Speisen locken in die pulsierende Metropole am Tejo. Für ihr Kochbuch „Lissabon - Rezepte aus dem Herzen Portugals" hat Rebecca Seal die schönsten Gerichte der Stadt zusammengestellt.

Mit einer losen Aufteilung in Hauptzutaten wie Fisch und Fleisch, aber auch nach Gängen wie Desserts, Beilagen, Salate oder den Petiscos führt die britische Food-Journalistin Rebecca Seal durch den kulinarischen Dschungel Lissabons.

Die Portugiesen mögen es scharf. Diese Vorliebe spiegelt sich in vielen Rezepten. Viel Knoblauch, aber vor allem Piri-Piri würzen die Gerichte. Die scharfe Chilisauce findet sich in vielen Gerichten wieder und treibt zarten Seelen beim Essen den Schweiß auf die Stirn. Wer den Gaumen schon trainiert hat, sollte sich am Chili-Brathähnchen versuchen, eines der vielen feurigen Fleischrezepte im Buch. Irre lecker!

Ein Tablett mit fünf gebratenen Hähnchenschenkeln mit Chili
Scharfe Sache: Chili-Brathähnchen (Foto: Steven Joyce)

Koriander ist eine andere Zutat, die sich wie ein roter Faden durch viele der Rezepte in „Lissabon" zieht. Etwas fettig, aber ein perfekter Snack sind die pikanten Zwiebel-Bhajis - eine portugiesische Variante der Zwiebelringe. Wie im ganzen Mittelmeerraum so spielt auch Stockfisch in der Küche Portugals eine große Rolle - aufgrund der Seefahrervergangenheit der Portugiesen vermutlich noch eine größere als andernorts. Ob Frittierte Stockfischküchlein, Stockfischauflauf oder die Migas de Bacalhau - eine Art Fischknödel - der eingesalzene Kabeljau ist in Rebecca Seals Kochbuch sehr präsent. Man muss Stockfisch allerdings mögen, er ist durch sein kräftiges Aroma Geschmackssache.

Eine Stockfisch-Krokette in einer kleinen gusseisernen Pfanne.
Migas de Bacalhau: Stockfisch-Krümel (Foto: Steven Joyce)

Bei den Desserts dominiert Gebackenes mit und ohne Creme, aber auch viele Nachtische mit Frischkäse, Honig und Mandeln oder mit Früchten. Es lohnt sich, vor allem die Pastéis de nata auszuprobieren. Die kleinen Puddingtörtchen sind eine typisch portugiesische Süßigkeit. Aufwändig, sicher! Weniger Mühe kosten die Queijadas. Die Milchtörtchen werden ohne Teig, sondern nur aus Pudding gebacken und können problemlos mit Muffinförmchen zubereitet werden.

Ein Dutzend kleiner Puddingtörtchen auf einem weißen Backpapier.
Pastéis de Nata: das klassische portugiesische Puddingtörtchen (Foto: Steven Joyce)

Erfreulich ist, dass die Food-Bilder in „Lissabon – Rezepte aus dem Herzen Portugals“ ohne viel Chichi auskommen. Ein planer Hintergrund ist oft alles, das Essen rückt ins Zentrum. Ganz anders das Layout der gut durchdachten, manchmal aber sehr textlastigen Rezepte: hier sind die Pferdchen mit den Grafikern durchgegangen. Schriften mit und ohne Serifen treffen in unterschiedlichen Größen und Stilen aufeinander. Weniger wäre mehr gewesen und der gruselige Schriftmix ist tatsächlich der große Minuspunkt des ansonsten ausgewogenen Kochbuchs, das Lust auf den nächsten Portugal-Urlaub macht und dazu verleitet, das ein oder andere Rezept nachzukochen.

Rebecca Seal
„Lissabon - Rezepte aus dem Herzen Portugals"
(Dorling Kindersley)
ISBN 978-3-8310-3413-0, 256 Seiten, € 24,95

Fotos in diesem Beitrag: Hardie Grant Books, Richmond, Victoria/London, 2017, Text: Rebecca Seal, Fotografie: Steven Joyce, f. d. dt. Ausgabe: Dorling Kindersley Verlag, 2017

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Foto Schäfer

Was gibt es Schöneres als Essen und Reisen? Musik vielleicht, über die ich viele Jahre hauptberuflich als Journalist geschrieben habe. Noch immer wehen mir die neuesten Songs aus Pop und Rock um die Ohren. Vor allem, wenn ich in der Küche stehe und den Kochlöffel schwinge. Mein kulinarisches Herz habe ich ans Mittelmeer verloren, wo sich unbändige Lebenslust im Essen niederschlägt. So zieht es mich mehrmals im Jahr nach Italien, wo ich mich mit besten Zutaten in der Küche austobe.

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