Vanillekipferl sind das Weihnachtsgebäck schlechthin und schmecken selbstgemacht viel, viel besser als gekauft. Das Rezept stammt von der Tante des österreichischen Kochs Bernie Rieder.
Auf die gesäuberte Arbeitsfläche das Mehl sieben und eine kleine Mulde in die Mitte drücken.
In die Mulde zunächst den Puderzucker sieben. Dann die Butter als kleine Flocken darauf verteilen. Dies gelingt dir am besten mit kalter Butter und einer Reibe. Nur: Lass dir nicht zu viel Zeit, sonst wird die Butter in der Hand eine sehr glitschige Angelegenheit.
Jetzt noch die gemahlenen Haselnüsse und den frischen Vanillezucker auf die Butterflocken geben und dann alles über mehrere Minuten zu einem glatten Teig kneten. Den Teig im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen.
Bevor du den Teig aus dem Kühlschrank holst, den Backofen auf 200 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Den Teig vierteln und jedes Stück zu dünnen Rollen formen. Sie sollten ungefähr den Durchmesser eines kleinen Fingers haben.
Die Rollen im Abstand von jeweils 5 cm durchschneiden. Aus jedem Teigstück einen Halbmond formen und diesen auf das Backblech geben. Die Kipferl mit einer Teigkarte oder einem breiten Messer vorsichtig andrücken, damit diese gleichmäßig aussehen.
Im Backofen für 8-10 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
In der Zwischenzeit 80 Gramm Puderzucker fein sieben und mit 4 EL Vanillezucker vermengen.
Sobald die Kipferl aus dem Ofen kommen, musst du sie sofort bestäuben. Ganz, ganz wichtig: Nimm sie sofort vom Blech, lege sie aber nicht auf einen Teller, sondern auf ein Backgitter und bestäube sie dort. Dadurch vermeidest du, dass sich unter den Vanillekipferln Kondenswasser bildet und der Puderzucker darauf zu einer klebrigen Sauce wird.
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